
Heidenrod-Kemel/Rhein-Taunus-Kreis – Der Bau eines „Gefahrenabwehr-Campus“ auf dem Gelände der Ex-Taunuskaserne in Heidenrod-Kemel steht kurz bevor. Der Kreisausschuss stimmte einstimmig für das Projekt, das die Sicherheit im Kreis deutlich verbessern soll.
Synergieeffekte und Kosteneinsparungen: Der Standort Kemel ist günstiger als das ursprünglich geplante Gewerbegebiet in Bad Schwalbach, da Kreis und Gemeinde das Gelände bereits besitzen. Vorhandene Gebäude können saniert und mit Fördermitteln modernisiert werden. Die großen Außenflächen eignen sich ideal für die Ausbildung der Einsatzkräfte.
Landrat Zehner lobt Meilenstein: Landrat Sandro Zehner bezeichnet die Entscheidung als „wichtigen Meilenstein für den Brand- und Katastrophenschutz“. Kreisbrandinspektor Christian Rossel betont die Dringlichkeit aufgrund unzureichender Räumlichkeiten in Bad Schwalbach.
Vorteile für die Region: Der Campus schafft 35 neue Arbeitsplätze und kurbelt die lokale Wirtschaft an.
Nächste Schritte: Nach Zustimmung der Gemeinde Heidenrod Ende Juni 2024 soll zügig Baurecht geschaffen werden. Bürgermeister Volker Diefenbach unterstützt das Vorhaben.
Hintergrund: Das Gefahrenabwehrzentrum koordiniert Großeinsätze und Katastrophen. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist für den Katastrophenschutz zuständig und arbeitet eng mit den Kommunen zusammen.
Mehr Infos: Informationen zum Katastrophenschutz im Rheingau-Taunus-Kreis finden Sie auf der Kreishomepage.