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Heidenrod setzt auf Kontinuität: Finanzstärke und Sicherheit im Fokus

Beim Neujahrsempfang in Langschied zog die Gemeinde Heidenrod eine positive Bilanz. Neben dem zwölften ausgeglichenen Haushalt in Folge standen zukunftsweisende Projekte im Forst sowie der Ausbau des Katastrophenschutzes im Mittelpunkt der Berichterstattung.

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HEIDENROD. In der „Alten Sängerhalle“ im Ortsteil Langschied herrschte am Sonntagvormittag Aufbruchstimmung. Ab 11:00 Uhr luden Bürgermeister Volker Diefenbach und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Reiner Holzhausen, zum traditionellen Neujahrsempfang. Die persönliche Begrüßung per Handschlag und einem Glas Sekt an der Tür unterstrich den familiären Charakter der 19 Ortsteile umfassenden Kommune.

Sicherheit und Katastrophenschutz

Ein besonderer Gast des Vormittags war Kreisbrandinspektor Christian Rossel. In seinen Grußworten hob er die Bedeutung der regionalen Sicherheitsarchitektur hervor. Er berichtete der Bürgerschaft über den aktuellen Stand des neuen (Taunuskarserne) Katastrophenschutzzentrums, das sich derzeit noch im Umbau befindet. Dieses Zentrum stellt einen wichtigen Meilenstein für die Sicherheit der gesamten Region dar und soll nach Fertigstellung eine moderne Basis für den Ernstfall bieten.

Finanzielle Stabilität als Standortvorteil

In seinem Rückblick betonte Reiner Holzhausen die außergewöhnliche finanzielle Verfassung der Gemeinde. Zum zwölften Mal in Folge präsentiert Heidenrod einen ausgeglichenen Haushalt – eine Seltenheit in der hessischen Kommunallandschaft. Besonders erfreulich für die Bürger: Heidenrod bleibt die Gemeinde mit der niedrigsten Grundsteuer im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis.

Diese finanzielle Freiheit ermöglichte im vergangenen Jahr wichtige Investitionen:

  • Fortschritte im Baugebiet Kemel-Süd und beim Glasfaserausbau.
  • Dachsanierung der Gemeindehalle in Mappershain.
  • Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Gemeinschaftshaus in Langschied.

Fokus auf Hessens größten Gemeindewald

Als waldreichste Kommune Hessens investiert Heidenrod zudem massiv in seine Natur. Der Neubau des Forstgehöfts in Langschied schreitet zügig voran, um die Bewirtschaftung der riesigen Waldflächen zukunftssicher aufzustellen. Zudem betonte Holzhausen, dass das ambitionierte Zukunftsprojekt „Urwald Wispertaunus“ auf einem sehr guten Weg sei.

Dass Heidenrod auch medial Beachtung findet, zeigten Berichte des Hessischen Rundfunks (HR) über die lokale Windkraft sowie das Traditionsgasthaus „Zur Linde“ in Laufenselden.

Kultureller Rahmen

Musikalisch umrahmt wurde der Vormittag vom Männergesangsverein MGV Liederlust 1887 e.V. Langschied unter der Leitung von Gabriele Lang-Engelhard. Nach dem offiziellen Teil bot ein großes kaltes Buffet den passenden Rahmen für intensive Gespräche zwischen Politik, Rettungskräften und Bürgerschaft.

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